OT umfasst industrielle Leitsysteme, Gebäudeautomation, Verkehrssysteme, Medizin- und Laborausrüstung sowie andere Technologien, bei denen digitale Handlungen die physische Welt verändern können.
OT-Sicherheit muss Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit schützen und dabei Safety, Prozesszuverlässigkeit, Umweltauswirkungen und Gerätebeschränkungen explizit gewichten. Aus der Informationstechnik übernommene Kontrollen brauchen eine ingenieurtechnische Prüfung: Ein automatischer Neustart, ein aggressiver Scan, ein ungetesteter Patch oder ein blockiertes Kommando kann eine physische Gefahr erzeugen, selbst wenn es aus IT-Perspektive vernünftig aussieht.
Wichtigste Punkte
Primäre PrioritätenSicherer Betrieb, Prozessintegrität, Verfügbarkeit, kontrollierte Änderung und Wiederherstellbarkeit.
Grundlegende PraktikenAsset- und Abhängigkeitsinventar, Zones and Conduits, Secure Remote Access, überwachte Grenzen, geschützte Engineering-Workstations, Backups und getestete Vorfallverfahren.
Betriebliche RandbedingungLegacy-Protokolle, lange Gerätelebenszyklen, Herstellerabhängigkeiten, Zertifizierung und enge Wartungsfenster können Änderungen einschränken.
Wichtige EinschränkungIsolation ist selten absolut; Geschäftssysteme, Dienstleister, Wechselmedien, Funkverbindungen und geteilte Dienste schaffen Pfade, die identifiziert und gesteuert werden müssen.